WARUM STIHL.

„Diese Firma gehört Menschen, die Unternehmer sind.“

1. Gründe, mich für STIHL zu entscheiden

  • Als Student hatte ich mich bei den üblichen Verdächtigen – Bosch, Daimler, und so weiter – beworben. Aber STIHL wirkte auf mich einfach am persönlichsten.
  • Als Weltmarktführer im Bereich Motorsägen ist die Firma ein stabiler Arbeitgeber. Gleichzeitig kann man hier noch eine Menge bewegen. Sie hat genau die richtige Größe.
  • Unser IT-Bereich war damals mit gut 100 Mitarbeitern noch übersichtlich. Für mich hieß das, dass ich komplette Projekte – zum Beispiel eine Post-Merger-IT-Integration in Asien – steuern konnte.
  • Neben dem Job konnte ich noch meinen Master in IT-Management schreiben. Es war eine gute Zeit.
Raphael Rojas fröhlich neben einem Bildschirm im Büro.

2. Gründe, STIHL zu verlassen

  • Nach einigen Jahren stellte sich bei mir einfach eine gewisse Routine ein: Das, was man Tagesgeschäft oder Arbeitsalltag nennt. Wie sollte es auch anders sein? Für mich als jungen IT-ler war das nicht mehr so spannend.
  • Das Angebot, als Security-Berater für Microsoft in aller Welt unterwegs zu sein, war daher höchst verlockend. Ich, das STIHL Kind, konnte die andere Seite, nämlich die des Herstellers, von innen heraus kennenlernen.
  • Mein Chef war wenig begeistert, dass ich gehen wollte. Aber aus meiner Perspektive war es für ihn absolut nachvollziehbar. Wir sind im Guten auseinandergegangen.
  • Damit begann für mich ein Vollgas-Beraterleben: montagmorgens ins Flugzeug, freitagabends mit dem Flieger zurück, zwischendurch Nächte in tollen Hotels, das ganze Jahr auf Achse.
  • Mein Büro bei Microsoft habe ich in den knapp zwei Jahren genau vier Mal betreten: Anlässlich meines Einstands, zur Weihnachtsfeier, als mein Notebook kaputt war und als ich mein Notebook am letzten Arbeitstag wieder abgegeben habe.
  • Jeder Tag war neu, es gab viele neue Herausforderungen. Und doch war die Arbeit auf Dauer einseitig. Vor allem aber: Dieses IT-Beraterleben ist absolut inkompatibel mit einem Privatleben, das diesen Namen verdient.
Raphael Rojas arbeitet mit seinem Team am Bildschirm.

3. Gründe, zu STIHL zurückzukehren

  • Unsere Tochter ist mittlerweile ein Jahr alt, und ich hatte keine Lust, noch mehr ihrer Entwicklungsschritte zu verpassen. Außerdem arbeitet meine Frau im Schichtdienst im Krankenhaus, da kann der zweite Elternteil einfach nicht pausenlos in der Welt umherjetten. Als STIHL bei mir Interesse bekundete, sagte ich daher zu.
  • Nach fast zwei Jahren in aller Welt war es für mich wie ein Nachhausekommen. Übrigens gibt’s bei uns im Unternehmen sehr viele Kollegen, die eine Zeitlang woanders gearbeitet haben und zu STIHL zurückgekehrt sind.
  • Unser neuer IT-Bereichsleiter hat angekündigt, viele der Dinge zu ändern, die mir bei der ersten Runde im Unternehmen etwas angestaubt vorkamen. Man muss natürlich abwarten, wie erfolgreich er dabei ist. Aber ich glaube, er meint es ernst.
  • Als schwäbischer Konzern sind wir mitunter in unseren Mustern gefangen. Die muss man erkennen und auch mal durchbrechen. Manchmal aber auch nicht.
  • Was ich abschreiben muss, ist der Anspruch, immer ganz vorne an der Spitze der technologischen Entwicklung zu marschieren. Das ist für ein mittelständisch geprägtes Unternehmen wie STIHL nicht immer sinnvoll.
  • Andererseits sind wir mit einem beachtlichen Wachstum gesegnet. Das heißt: In den nächsten Jahren wird’s bei STIHL spannend bleiben.
  • STIHL gehört Menschen, die Unternehmer sind. Das heißt: Wenn ein Projekt sinnvoll ist, wird es auch gemacht.
  • Natürlich kriege ich immer wieder Anfragen anderer Unternehmen, IT-ler sind gefragt. Meine Antwort: kein Interesse. Absolut keines.