WARUM STIHL.

„Elektrotechnik fasziniert mich, seit ich sechs Jahre alt bin.“

„Elektrotechnik hat mich schon als Kind fasziniert. Ich war sechs Jahre alt, als ich von meinem Vater einen elektronischen Würfel bekam. Ich erinnere mich noch, dass ich unbedingt wissen wollte, wie er funktioniert und danach wochenlang mit ihm experimentiert habe. Später habe ich löten gelernt, mir Bausätze gekauft – irgendwann habe ich es geschafft, ein elektronisches, analoges Roulette zu bauen. Das hat mich richtig stolz gemacht.

Studierender Kevin Roberts mit einem Kollegen am Gerät.

Für mich war also schon ziemlich lange klar, was ich nach der Schule studieren wollte: natürlich Elektrotechnik. Meinen Bachelor habe ich an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Stuttgart gemacht. Mir war aber schnell klar, dass ich noch mehr von meinem Fach verstehen will, deshalb habe ich mich wieder an der Uni eingeschrieben. Jetzt mache ich bald meinen Master, danach will ich unbedingt wieder in die Praxis – wenn es passt, natürlich sehr gerne hier im Unternehmen.

Studierender Kevin Roberts auf dem Zebrastreifen im Werk.

Was mich an meinem Fach so begeistert, ist der Prozess. Am Anfang gibt es nur eine fixe Idee oder ein Ziel, man soll beispielsweise einen neuen Rasenmäherantrieb oder eine komplett neue Motorsäge entwickeln. Dann heißt es erst einmal viele Fragen stellen: Was soll das Produkt leisten, was muss dafür bei der Konstruktion bedacht werden? Wir gehen jede Funktion durch – von der Software über die Hardware bis zur Mechanik. Wenn es blinken können muss, müssen wir zum Beispiel von Anfang an LEDs miteinbeziehen. Die Vorgaben leiten sich aus den Anforderungen ab.

Beeindruckend finde ich, wie viel Wert hier auf diesen Bereich gelegt wird: Als ich vor einem Jahr hier als Werkstudent angefangen habe, waren die Gänge in meiner Abteilung noch ziemlich leer. Jetzt stehen da überall Tische und Stühle. Wir wachsen enorm.“