WARUM STIHL.

„Als junger Mensch möcht‘ man ja auch beweisen, dass man etwas kann, man möcht‘ was reißen.“

„Bei STIHL siehst du die Verbindung zwischen deiner Arbeit und dem Produkt. Das ist ganz anders als beispielsweise bei einem großen Autohersteller. Da ist man halt zuständig fürs Einlassventil an der Kraftstoffpumpe bei einem Vierzylinder. Oder für den Scheibenwischermotor vorne links. Dein Anteil am Gesamtprodukt ist am Ende nicht mehr identifizierbar. Hier ist das völlig anders. Ich sehe mein Produkt. Ich kann mit meiner Frau am Wochenende in den Gartenmarkt gehen und sagen: ,Hier, der Steuerungscode für das Blasgerät kommt letztlich aus meiner Hand.‘ Es ist jedes Mal ein schöner Moment, wenn ein Gerät auf den Markt kommt, das man mit entwickelt hat. Davon hatten wir in letzter Zeit einige: ein kleiner Freischneider, das weltstärkste Blasgerät BR 800, die Heckenschere HS 85. Und ganz stolz sind wir auf unsere neue Einstiegssäge: Da wurden kürzlich die ersten Prototypen angeliefert – und die Maschine sprang gleich beim ersten Anziehen an.

Konrad Christ geht aus dem Entwicklungszentrum in Werk 2.

Viele sehnen sich ja nach einer Stelle bei einem Konzern. Meine Welt ist das nicht. Daimler oder Bosch, das sind tolle Unternehmen, aber für mich viel zu groß. Da läuft vieles wie in einer Behörde. Hier ist man ganz nah am Management. Wenn wir in der Entwicklung was Tolles vorzuzeigen haben, kommt gleich der Entwicklungsvorstand vorbei und schaut sich das an. Das ist eine Würdigung der eigenen Arbeit und treibt einen an. Als junger Mensch möcht‘ man ja auch beweisen, dass man etwas kann, man möcht‘ was reißen. Aber ich hab‘ auch eine Frau und zwei kleine Kinder. Den Stress bräucht‘ ich jetzt nicht, dass ich übermorgen gesagt bekäme: ,Such dir eine neue Arbeit, dein Geschäftsbereich hat sich nicht so gut entwickelt wie geplant.‘ Beim STIHL wird man gut und fair behandelt. Das gibt eine Grundsicherheit.

Konrad Christ erklärt etwas an der Stellwand bei STIHL.

Natürlich ist es auch schön, dass unser Außenbild so positiv ist. Ich merke das manchmal, wenn ich auf einer Geburtstagsfeier bin. Da wird man dann gefragt: ,Wo arbeitest denn du?‘ Es gab schon ein paarmal Situationen, wo Gäste da waren, die beim Daimler beschäftigt sind – trotzdem wollten alle mit mir reden, weil ich beim STIHL arbeite, die Marke hat einen Hall. Mit der Motorsäge in den Wald gehen – das ist doch was! Manchmal leihe ich mir mit Kollegen übers Wochenende Geräte aus. Und dann ziehen wir los. Es gibt doch nichts Männlicheres, als nach einem Tag Arbeit am Abend verschwitzt aus dem Wald zu kommen mit der Motorsäge unterm Arm.

Konrad Christ bei der Arbeit in der Entwicklung bei STIHL.

Natürlich hab‘ ich auch selbst eine Säge von STIHL zu Hause, eine der kleinsten. Ich würd‘ mir so gern eine größere kaufen. Aber meine Frau ist dagegen.