Evolution statt Revolution

STIHL kombiniert Maschinenbau-Kompetenz mit digitaler Experimentierfreude.

Die Mechanisierung machte die Säge leichter und leistungsfähiger. Die Akkutechnologie leiser und sauberer. Mithilfe der neuen Technologien wird sie nun smart. Sie wird den Baum vermessen, die Holzqualität feststellen, ihrem Besitzer melden, wann sie gewartet werden muss und ihren Aufenthaltsort mitteilen. Im Grunde wird sie das tun, was sie schon immer getan hat: „Dem Menschen die Arbeit in und mit der Natur erleichtern.“

An dem Werteversprechen des Gründers Andreas Stihl ändert der digitale Wandel rein gar nichts. Das schwäbische Mittelstandsunternehmen begegnet auch diesem Wachstumstreiber mit der STIHL eigenen Vorgehensweise, die lautet: nicht irgendwas, sondern Tools, die dem Anwender wirklich nutzen. Nicht irgendwie, sondern mit Augenmaß und klaren Prioritäten. Nicht irgendwo, sondern hier im Remstal. Oder vielleicht schon bald: im Rems Valley. Und von dort aus in die Welt.

Team von vier Mitarbeitern beim Brainstorming.

Digitalisierung des Kerngeschäfts

Zunächst geht es darum, die STIHL Produkte innerhalb des Kerngeschäfts digital aufzurüsten. Und zwar nicht nur die Motorsäge im Forst. Der gesamte Garten- und Landschaftsbau – vom Hobbyjäten bis zum Profi-Einsatz – wird digital erschlossen. Diebstahlschutz, Tooltracking, Routing und präventive Wartung sind die Schlagwörter der Branche. Dabei geht es nicht nur darum, Sensoren und Software in die Geräte zu packen, sondern den gesamten Arbeitsprozess zu berücksichtigen, damit die Handgriffe am Ende intuitiv, sicher und zuverlässig funktionieren. 100 Prozent STIHL Qualität – das gilt auch für die digitalen Tools.

Die App Smart Connector im Einsatz am BGA 56.

Ebenfalls in die Kategorie Kerngeschäft fällt der Vertrieb. Angefangen von der Online-Produktrecherche über Virtual-Reality-Trainings bis hin zur digitalen Werkstatt bietet dieser Bereich ein enormes Wachstumspotenzial. Klingt wie Musik in den Ohren, heißt aber auch: den digitalen Mind Shift nicht nur in den eigenen Reihen anzuregen, sondern darüber hinaus 45.000 Fachhändler in diesem Prozess zu unterstützen. Unterm Strich viel Holz, aber für einen Motorsägen-Weltmarktführer wie STIHL nicht neu. Veränderungsprozesse in dieser Größenordnung hat das Unternehmen schon einige erfolgreich hinter sich gebracht.

Ein Team arbeitet im Bereich Service Aplications.

Digitales Empowerment

Um die aktuellen Entwicklungen aktiv und führend mitzugestalten, hat STIHL einen Digitalisierungsbereich gegründet. Der beinhaltet eine Reihe von Innovationsservices, mit denen die Digitalisierung von Produkten, Kundenbindung und internen Prozessen und Arbeitsweisen beschleunigt wird. Das Kompetenzcenter beispielsweise berät die Fachbereiche bei ihren digitalen Initiativen und gibt ihnen agile Arbeitsmethoden an die Hand. Im Rahmen sogenannter Innovation Labs wiederum arbeiten kleine, fachbereichsübergreifende Teams zusammen mit erfolgreichen Start-ups an smarten Lösungen. Holzwege inbegriffen. Ebenfalls in dem neuen Bereich angesiedelt: Corporate Venturing, Weiterbildung, Recherche von Markt- und Technologietrends sowie das strukturierte Ausprobieren neuer Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle.

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