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Digitalisierung bei STIHL

Zählten in der Vergangenheit für die Kunden von STIHL mehr Performance, weniger Gewicht und höhere Robustheit, sind es in der Zukunft ebenso digitale Eigenschaften: Sagt mir das Gerät, was es braucht, macht es präventive Wartung, sagt es mir, wo es ist, verfügt es über einen Tooltracker?

Wie digitalisiert man eine Motorsäge?

MS 500i im Detail

Die STIHL MS 500i ist die erste Motorsäge mit elektronischer Einspritzung. Das innovative Kraftpaket ist die Symbiose aus klassischem Maschinenbau, moderner Elektronik und Software. Dieser ganz neue Typ Säge ist zugleich das Ergebnis einer ganz neuen Art der Zusammenarbeit bei STIHL. Welche Performance und Innovationen das Zusammenspiel des hochintegrativen Teams gebracht hat und was im Detail alles in diesem innovativen Produkt steckt, zeigt die interaktive Grafik.

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Purger und Einspritzpumpe
Stopp-Taste und Temperatursensor
Drosselklappe
Haubenverschluss
Generator
Sensoreinheit
Einspritzventil
Steuergerät
Purger und Einspritzpumpe

Purger und Einspritzpumpe

Erleichtert den Startvorgang erheblich. Purgen, ziehen – fertig. Die Einspritzpumpe hält den Kraftstoffdruck konstant und garantiert, dass dem Einspritzventil zu jedem Betriebszeitpunkt genügend Kraftstoff mit optimalem Druck zur Verfügung steht.

Stopp-Taste und Temperatursensor

Stopp-Taste und Temperatursensor

Die Stopp-Taste ist ebenso leicht zugänglich wie der Purger. Mit einem Knopfdruck lässt sich die Maschine ausschalten und ist ohne weitere Aktion sofort wieder startfähig. Der integrierte Sensor misst die Umgebungstemperatur.

Drosselklappe

Drosselklappe

Die MS 500i hat keinen Vergaser mehr. Mit der Stellung der Drosselklappe entscheidet der Nutzer über Drehzahl und Leistung der Maschine.

Haubenverschluss

Haubenverschluss

Die Haube wird zentral mit einem Vierteldrehverschluss gehalten. Mit nur einer Drehbewegung wird die Maschine für Reinigungsarbeiten geöffnet.

Generator

Generator

Erzeugt den gesamten Strom für den Betrieb der Säge. Zudem informiert er das Steuergerät kontinuierlich über die Kurbelwellenposition und die Drehzahl des Motors.

Sensoreinheit

Sensoreinheit

Misst die Temperatur und den Druck im Kurbelraum und übermittelt die Informationen an das Steuergerät.

Einspritzventil

Einspritzventil

Spritzt bei jeder Umdrehung die vom Steuergerät ermittelte ideale Kraftstoffmenge ein – bis zu 230 Mal pro Sekunde.

Steuergerät

Steuergerät

Das Herzstück der STIHL Injection analysiert permanent die Informationen von Generator und Sensorik und steuert die Kraftstoffeinspritzung und Zündung: Aus den Daten der Sensorik ermittelt das Steuergerät den Lastzustand der Maschine und den Leistungswunsch des Benutzers. Daraus werden die benötigte Kraftstoffmenge und Einspritzdauer sowie der passende Zündzeitpunkt berechnet. Daraufhin wird das Einspritzventil punktgenau angesteuert und die Zündung eingeleitet.

STIHL goes digital

Vom Maschinenbauer zum digitalen Mechatronik-Unternehmen – STIHL steckt mittendrin, sowohl Produkte als auch das Unternehmen smart zu machen. Smart in Hinblick auf die neuen Technologien und ihr großes Potenzial, Menschen die Arbeit zu erleichtern – dem Waldarbeiter im Forst ebenso wie dem Produktmanager in der Entwicklung und dem Kollegen in der Fertigung. Dazu hat STIHL einen eigenen Unternehmensbereich gegründet, die Entwicklungsmannschaft erweitert, agile Teamstrukturen geschaffen, ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm eingeführt und Partnerschaften mit Start-ups initiiert. Die Maßnahmen sind zahlreich und vielfältig. Und: Sie sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Link zu Artikel „Evolution statt Revolution“

3 Digitale Highlights in aktuellen Stihl Produkten
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3 Digitale Highlights in aktuellen Stihl Produkten
Smart Connector – eines der ersten digitalen Produktangebote aus dem Hause STIHL. Der Smart Connector kann prinzipiell an jedem Produkt befestigt werden. Per Bluetooth übermittelt er die Gerätedaten an mobile Devices wie Smartphone oder Tablet. Über die darauf installierte STIHL connected App bestehen vielfältige Möglichkeiten der digitalen Anwenderunterstützung – von Wartungshinweisen bis hin zum Flottenmanagement.
STIHL Holzliste – eine übersichtliche Erfassung der Holzernte. Mit der STIHL Holzliste-App können Forstarbeiter und Privatwaldbesitzer verkaufsrelevante Daten von liegendem Holz erfassen und digital bereitstellen – via E-Mail oder WhatsApp. Die Berechnung der Festmeter sowie die Speicherung der GPS-Positionen der Stämme erfolgen automatisch. Zudem besteht eine Schnittstelle zum Webportal der Forstwirtschafts-Software LogBuch.
LogBuch – ist eine innovative Lösung für die moderne Forstwirtschaft. Mit LogBuch erfassen Revierförster oder Baumgutachter schon beim Auszeichnen im Bestand Baumdaten und Sicherheitshinweise per Sprache. Die Software wurde von einem Stuttgarter Start-up entwickelt und wird von der STIHL Tochtergesellschaft SDP Digitale Produkte GmbH weiter ausgebaut.
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STIHL connected – smarter Teamgeist für ein digitales Produkt

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Unter dem Titel „STIHL connected“ laufen zahlreiche digitale Entwicklungsprojekte. Das gemeinsame Ziel: STIHL Geräte mithilfe smarter Funktionen noch anwenderfreundlicher zu machen.

Der Film porträtiert das kleine, interdisziplinäre Kernteam, das den Smart Connector – übrigens das erste digitale STIHL Produkt – entwickelt hat. Zunächst für private Anwender, später auch für Profis. Das Tool übermittelt dem Kunden Informationen zu Nutzungsdauer und Verbrauch sowie Wartungsempfehlungen und Hinweise für eine verbesserte Arbeitstechnik – direkt auf das Smartphone.

Rasenmäher-to-rent – die Vision Toolsharing

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Für leidenschaftliche Heimwerker undenkbar, für andere die Lösung schlechthin: Gartengeräte als Abo. Nicht nur Rasenmäher, Heckenscheren und Laubbläser, auch Profi-Equipment ließe sich auf die Weise beschaffen und wieder zurückbringen, ganz ohne lästige Pflege- und Wartungsarbeiten. Die Garage: Sie gehört dem Auto, den Fahrrädern und den Mülltonnen. Wer Ordnung liebt, der leiht.

Toolsharing nennt sich das Pilotprojekt, das STIHL gerade in mehrstufigen Interviews getestet hat. Als nächster logischer Schritt steht nun der Feldversuch an, um die wichtigsten Parameter zu validieren. Beispielsweise, ob das geplante Bezahlmodell passt. Feststeht, dass die Geräte von fachkundigen Personen ausgehändigt werden. Alles andere befindet sich in der Entwicklung. Erweist sich das potenzielle Geschäftsmodell als tragfähig, wird es für STIHL ein weiterer Schritt in Richtung Privatkundensegment sein. Ein Gartentüröffner sozusagen.