Da geht Watt

Höchstleistung, damit STIHL Akkus möglichst wenig Energie verbrauchen.

Sägen ohne Klang, Porsche 911 ohne Sound – Liebhaber echter Motorengeräusche blutet mitunter das Herz angesichts der aktuellen Entwicklung. Bei allem Verständnis – die Investition in die Akkutechnologie hat sich für STIHL mehr als gelohnt, ebenso für die Umwelt und den einen oder anderen Nachbarn. Allein 2017 hat das Unternehmen im Akkusegment ein dreistelliges Absatzwachstum erlangt. Die Nachfrage geht durch die Decke, vor allem auf dem US-amerikanischen Markt und in Westeuropa – Tendenz weiter steigend.

Mitarbeiterinnen im Elektroniklabor unterhalten sich.

Der Boom begann vor etwas mehr als zehn Jahren. 2006 beschlossen bei STIHL Management und Familie, in die neue Technologie zu investieren. Ein kleines Team bestehend aus drei Mitarbeitern wurde gebildet, um das neue Thema entsprechend zu besetzen. Drei Jahre später kam das erste STIHL Akkupackgehäuse auf den Markt. Vier Geräte umfasste damals die dazugehörige Produktlinie.
Seither hat sich Einiges getan: Die Anzahl der Akkugeräte ist auf 32 gestiegen, die Zahl der Kollegen auf über 120, ein Kompetenzzentrum wurde gebaut und es gelangen entscheidende Durchbrüche unter anderem bei Lauf- und Ladezeiten. In puncto Energiedichte nähern sich die STIHL Ingenieure mittlerweile dem Faktor drei, hier steht der nächste große Sprung ins Haus. Und: Die Gesamtladezeit konnte mithilfe neuer Funktionen um 25 Prozent reduziert werden (Stand: 2018). Mit Akkutechnologie wird nahezu das gesamte STIHL Portfolio abgedeckt und der Kunde hat fast überall die Wahl zwischen einem Verbrenner- oder Akkugerät.

Mitarbeiter entwickeln gemeinsam im Elektroniklabor.

Zellen unter Strom – auch die kleinen grauen

Im ständigen Wettrennen mit Laufzeitzugewinn, Ladezeitverkürzung und Leistungsdichte gerät ein Kriterium nicht selten in den Windschatten der Aufmerksamkeit: die Kombinatorik. Trotz ständiger Weiterentwicklungen sind alle STIHL Akkupacks, Maschinen und Ladegeräte innerhalb einer Produktfamilie voll kompatibel. Die Elektronik im Gerät wählt je nach eingesetztem Akku die optimale Leistung. Auch die Schienen, Ketten und Messer sind so angepasst, dass sie den Akku nicht unnötig Energie kosten. Entwicklungstechnisch eine Höchstleistung.

Der Akkumarkt wächst und gedeiht

Wer den Hype verstehen möchte, muss hinter die Hecken und Gartenzäune schauen. Allein in Deutschland besitzt mehr als die Hälfte der Bevölkerung einen eigenen Garten. Ein Großteil ist bereit, Geld in die Hand zu nehmen – sei es für Pflanzen, bauliche Elemente oder Geräte. Leise, emissions- und wartungsarme Akkuprodukte stehen dabei hoch im Kurs. Über alle Käuferschichten hinweg rüsten private Anwender derzeit auf Akku um. Auch für die Profis im Forst- und Landschaftsbau wird diese Art des Antriebs aufgrund der steigenden Leistungsfähigkeit immer interessanter.

Mitarbeiter entwickelt Ladegeräte im STIHL Elektroniklabor.

STIHL hat sich mit einem breiten Sortiment auf die steigende Nachfrage nach Akkuprodukten eingestellt. Neben Rasenmähern, Heckenscheren, Laubbläsern und Motorsägen, gehören auch intelligente Mähroboter dazu, die autonom im Garten navigieren und zukünftig neben der Rasenpflege auch die Bewässerungssteuerung und weitere Zusatzaufgaben übernehmen.
Unabhängig von der Antriebstechnologie, steckt STIHL aktuell jede Menge Know-how in eine sinnvolle und anwenderorientierte Digitalisierung der Geräte. Präventive Wartung und Diebstahlschutz sind nur einige Features, an denen die Entwicklungsmannschaften arbeiten. Die Freunde der analogen Verbrennungstechnik können aber ganz beruhigt sein: Echten Motorsägen-Sound wird es zukünftig nicht nur auf mp3 geben. STIHL bleibt seinem Ursprung, dem Benzingeschäft, treu.

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