Akku­entwicklung bei STIHL

Vor mehr als zehn Jahren stieg STIHL in die Entwicklung von Akkugeräten ein. Heute boomt die Technologie und zieht sich inzwischen nahezu durch das gesamte Produktportfolio. Und sie trifft auf die Chancen der Digitalisierung. Daraus ergeben sich bei STIHL ganz neue Betätigungsfelder für Elektrotechniker, Softwareentwickler, Informatiker, Mechatroniker und Maschinenbauingenieure.

5 Gründe, als Elektroingenieur im Akkubereich zu arbeiten
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5 Gründe, als Elektroingenieur im Akkubereich zu arbeiten
Im STIHL Kompetenzzentrum für Akku- und Elektrotechnologie arbeitet eine der stärksten Entwicklungscrews im Bereich der akkubetriebenen Forst- und Landschafts­pflegegeräte.
STIHL entwickelt fast alle Elektrotechnologien selbst, bis hin zu Embedded Software für funktionsstarke Mikroprozessoren.
Je nach Projekt werden die passenden Köpfe und Kompetenzen zusammengestellt. Niemand werkelt isoliert an Einzelteilen. Die Teams arbeiten disziplinübergreifend und international mit den besten Forschungs- und Entwicklungszentren und Engineering-Dienstleistern zusammen.
Wer möchte, darf früh Verantwortung übernehmen und bekommt die entsprechenden Gestaltungs­spielräume übertragen.
Die Akkutechnologie ist bei STIHL, ebenso wie die Digitalisierung und Robotik, ein starker Wachstumstreiber. Hier haben Elektrotechniker und -ingenieure die Chance, Neuland zu betreten und Zukunftstechnologien wie Navigation, künstliche Intelligenz und Bildverarbeitung mitzuentwickeln.
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Spannende Entwicklungs­felder

Akkus sind ein großes Thema. Nicht nur für Smartphone-Nutzer und Autobauer. Auch für Gartenbesitzer. Immer mehr Geräte mit Akkuantrieb gelangen auf den Markt. Sie sind leicht und leise und vor allem: Sie werden immer leistungsstärker. Kein Wunder also, dass derzeit zahlreiche private Anwender ihr Equipment auf Akkuantrieb umstellen. In Deutschland sind das über 35 Millionen Haushalte. Auch die Profis im Forst- und Landschaftsbau rüsten nach. Ein Riesenmarkt.
Und ein wenig der Garten Eden für Entwickler. Denn neben den energiespeichernden Akkuzellen steckt in den Packs eine intelligente Steuerung, die den Akku überwacht und zugleich mit dem Gerät kommuniziert, um dessen Energieversorgung zu regeln. In Zukunft werden auch smarte Funktionen wie etwa die Zustandsüberwachung, eine vorausschauende Wartung oder aber die Möglichkeit einer Ferndiagnose hinzukommen. Mehr dazu

Raum für Innovationen

Das STIHL Entwicklungszentrum ist eine der modernsten Arbeitsstätten in der Mechatronik-Branche. Auf 12.600 Quadratmetern befinden sich Technikräume, Labore, Elektro-Prüffelder, Werkstätten und Büroräume. Über 300 Spezialisten arbeiten dort disziplinübergreifend zusammen – in kleinen und agilen Teams. Erst 2016 wurde das Gebäude vergrößert. Der Erweiterungsbau zeichnet sich vor allem durch die gute Infrastruktur für die Entwicklung der STIHL Akku- und Elektrotechnologie aus. Nur ein Beispiel: In einem der weltweit leistungsstärksten Elektroniklabore für handgeführte Forst- und Gartengeräte können Hard- und Software simultan entwickelt werden.

Leuchtturm­projekt Trennschleifer TSA 230

48 / 70 / 5,6 – so lauten die Leistungsmaße des Akkutrennschleifers TSA 230. Das heißt: 48 Tonziegel mit nur einer Akkuladung (AP 180), Bauwerkstoffe bis zu 70 mm Dicke, bei einem Gewicht von 5,6 Kilogramm. Noch dazu abgasfrei, besonders handlich und per Knopfdruck zu starten.

Mit dem TSA 230 hat STIHL im Jahr 2014 den weltweit ersten Trennschleifer mit Akkuantrieb auf den Markt gebracht. Die Besonderheit: Er ist mobil einsetzbar unabhängig von der Steckdose, sehr leistungsstark und wesentlich einfacher zu bedienen als ein mit Benzinmotor betriebener Trennschleifer.

Beeindruckend aus Ingenieurs- und Anwendersicht ist die Motorentechnologie des TSA 230. Eine elektronische Steuerung überwacht den EC-Motor permanent beim Umsetzen von Akku- in Arbeitsleistung. Sie erkennt Lastveränderungen während des Betriebs sofort und sorgt dafür, dass sich der Motor konstant in der optimalen Arbeitsdrehzahl befindet. Auf die Weise arbeitet der Elektromotor sehr energieeffizient und aufgrund des Riemenantriebs nahezu verschleißfrei.

Je nach Anforderung und Einsatzgebiet, stehen Akkupacks mit verschiedenen Leistungsstärken zur Verfügung. Der AP 300 ermöglicht einen Betrieb bis zu 18 Minuten. Mit dem rückentragbaren Akku AR 3000 erreicht der Trennschleifer sogar eine Laufzeit von 95 Minuten pro Ladevorgang. Auch die Kombinatorik kann sich sehen lassen: Innerhalb eines Systems kann das Akkupackgehäuse flexibel zwischen Geräten ausgetauscht werden.

„3 Trends für 2030“
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„3 Trends für 2030“
Vernetzung: Durch IoT und Connectivity steigern wir die Produktivität von Profi-Anwendern und die Convenience für Privatanwender.
Steigerung der Leistungsdichte: STIHL setzt Lithium-Ionen-Zellen ein.
Ökosysteme und Services: Zusätzlich zur reinen Produktentwicklung rücken ganze Ökosysteme, Dienstleistungen und Services in den Fokus.
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